Am Samstag, 12. September 2026, waren die Traunsee-Sharks Gmunden beim Gmundner Altstadtfest aktiv mit dabei. Nach 17 Jahren Pause wurde das traditionsreiche Fest wieder ins Leben gerufen und bot den Gmundner Vereinen und Organisationen die Möglichkeit, sich und ihre Aktivitäten zu präsentieren.
Auch die Sharks-Familie war mit großem Engagement vertreten. Obmann Günter Kail und seine Barbara, Jörg Aichseder mit seinen Junior Sharks sowie zahlreiche engagierte Helferinnen und Helfer sorgten dafür, dass der Verein beim Altstadtfest präsent war und sich den Besucherinnen und Besuchern entsprechend präsentieren konnte.
Bei bester Stimmung wurde gemeinsam gefeiert, gelacht und ein schöner Tag in der Gmundner Innenstadt verbracht. Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher trugen mit ihrer guten Laune und ihrer Begeisterung wesentlich zum Erfolg des Festes bei.
Die Traunsee-Sharks bedanken sich daher herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern, die diesen besonderen Tag zu einem gelungenen Fest gemacht haben.
Ein großes Dankeschön
Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen des Auftritts der Sharks beigetragen haben. Ohne dieses ehrenamtliche Engagement und den Zusammenhalt innerhalb der Sharks-Familie wäre eine solche Veranstaltung nicht möglich.
Ebenso bedanken sich die Traunsee-Sharks bei ihren Sponsoren und Unterstützern. Ihre Unterstützung ist eine wichtige Grundlage dafür, dass der Verein seine Aktivitäten und Veranstaltungen erfolgreich umsetzen kann.
Das Altstadtfest hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig Gemeinschaft, Zusammenhalt und ehrenamtliches Engagement für das Vereinsleben sind.
Die Traunsee-Sharks sagen Danke an alle, die dabei waren, mitgeholfen und gemeinsam mit uns gefeiert haben!
Die Sommerpause ist vorbei und die Vorbereitungen auf die neue Saison laufen bereits auf Hochtouren. Die ersten Trainingseinheiten sind absolviert, die Try-Outs stehen an und auf dem Eis wird wieder intensiv gearbeitet.
Neben dem regulären Trainingsbetrieb stehen auch die ersten Vorbereitungsspiele auf dem Programm. Die Mannschaft nutzt die kommenden Wochen, um sich optimal auf die neue Saison vorzubereiten, Abläufe zu festigen und sich als Team weiterzuentwickeln.
Auch abseits des Eises gibt es in den kommenden Wochen einiges zu berichten. Neuzugänge und Abgänge werden nach und nach bekannt gegeben und geben dem Kader für die neue Saison ein neues Gesicht.
Eines können wir bereits jetzt verraten: Der neue Spielplan steht! Die Termine für die kommende Saison sind fixiert und die Vorfreude auf die ersten Pflichtspiele steigt.
Wir freuen uns auf eine spannende und intensive Saison und darauf, gemeinsam mit unseren Fans wieder zahlreiche packende Eishockeyabende zu erleben.
Nach dem sensationellen Gewinn des Meistertitels in der Ö-Eishockeyliga in der Saison 2024/25 starteten die CAM4DENT Sharks Gmunden als amtierender österreichischer Meister in die Saison 2025/26. Das Ziel war entsprechend ambitioniert: Die Mannschaft wollte den Titel verteidigen und erneut um die österreichische Meisterschaft kämpfen.
Bereits in der Vorbereitung zeigte das Team von Head Coach Gregor Baumgartner, dass mit den Sharks auch in dieser Saison zu rechnen sein würde. Gegen starke Gegner aus der ÖEL gelangen zunächst ein knappes 2:3 gegen den HC Kufstein und ein 5:3-Erfolg gegen den EHC Kundl. Zum Abschluss der Vorbereitung folgten zwei überzeugende Siege gegen die Nationalmannschaft von Bosnien und Herzegowina mit 7:1 und 8:1. Die Mannschaft präsentierte sich dabei bereits gut eingespielt und bereit für die neue Saison.
Mit zahlreichen Vertragsverlängerungen und gezielten Verstärkungen wurde der erfolgreiche Kader der Vorsaison weitgehend zusammengehalten. Unter anderem blieben erfahrene Leistungsträger wie Patrick Gaffal, Marc-André Dorion, Adrian Rosenberger, Moritz Neurauter und Luka Gračnar den Sharks erhalten. Gleichzeitig wurde der Kader mit jungen und neuen Spielern weiterentwickelt. Ein Beispiel dafür war die Verpflichtung des Linzer Verteidigers Paul Pirklbauer.
Der Start in die Meisterschaft verlief anschließend nahezu perfekt. Die Sharks etablierten sich früh an der Tabellenspitze der ÖEL Division Ost und überzeugten mit konstant starken Leistungen. Ein besonderer Höhepunkt war der 2:1-Erfolg nach Verlängerung gegen den ATSE Graz vor rund 400 Zuschauern. Damit blieb Gmunden auch nach sieben Spielen ungeschlagen.
Die Siegesserie setzte sich fort. Anfang Dezember konnten die Sharks bereits auf sieben Siege aus sieben Spielen zurückblicken. Am 8. Dezember folgte gegen den ATSE Graz der nächste Erfolg: Mit einem klaren 4:0 blieben die Gmundner auch im dritten Saisonduell gegen Graz ungeschlagen und bauten ihre beeindruckende Saisonbilanz weiter aus.
Auch im weiteren Saisonverlauf bestätigten die Sharks ihre Spitzenposition. Am 13. Dezember gelang ein 4:1-Auswärtssieg beim HDK Maribor. Damit blieb die Mannschaft weiterhin das Maß der Dinge in der ÖEL und konnte ihre beeindruckende Siegesserie fortsetzen. Erst kurz vor Weihnachten musste Gmunden die erste Niederlage der Saison hinnehmen. Gegen den Wiener Eislauf-Verein unterlagen die Sharks am 21. Dezember mit 0:4.
Auch die Weihnachts- und Jahreswechselphase verlangte der Mannschaft einiges ab. Gegen den ATSE Graz mussten sich die Sharks Ende Dezember erst nach einem spannenden Shoot-out mit 3:4 geschlagen geben. Die Saison blieb damit geprägt von engen und hochklassigen Spielen gegen die stärksten Mannschaften der Liga.
Im Grunddurchgang kämpften die Sharks bis zum letzten Spiel um die Spitzenposition in der Division Ost. Im abschließenden Duell am 31. Jänner 2026 gegen die KSV Kängurus Kapfenberg ging es um Platz eins. Trotz der Niederlage beendeten die Gmundner den Grunddurchgang auf dem zweiten Tabellenplatz und schufen sich damit eine gute Ausgangsposition für die Play-offs.
Im Viertelfinale wartete mit dem HC Kufstein ein bekannter und unangenehmer Gegner. Die Serie entwickelte sich zu einem echten Play-off-Krimi. Im ersten Spiel in der heimischen MUKI Eisarena mussten sich die Sharks nach einer 3:4-Niederlage erst in der Verlängerung geschlagen geben. Trotz zweimaliger Führung kämpfte sich Kufstein zurück und erzielte nach nur 50 Sekunden der Overtime den entscheidenden Treffer.
Damit standen die Sharks im zweiten Spiel bereits unter Druck. In Kufstein erwischte Gmunden einen Traumstart und führte nach zehn Minuten mit 2:0. Doch die Gastgeber kämpften sich zurück und glichen noch im ersten Drittel aus. Nach einem intensiven und ausgeglichenen Spiel stand es nach 60 Minuten 3:3. Auch die Verlängerung brachte keine Entscheidung.
Was anschließend folgte, war ein außergewöhnlicher Shoot-out mit insgesamt 30 Penaltys. Am Ende hatte der HC Kufstein das glücklichere Ende für sich und gewann mit 4:3. Damit entschied Kufstein die Best-of-Three-Serie mit 2:0 für sich und beendete die Saison der Sharks bereits im Viertelfinale.
So endete die Saison 2025/26 für die Kampfmannschaft zwar deutlich früher als erhofft, dennoch können die Sharks auf eine starke Spielzeit zurückblicken. Nach dem Meistertitel im Vorjahr zeigte die Mannschaft über weite Strecken der Saison, dass sie weiterhin zu den Topteams der ÖEL zählt. Besonders die lange Siegesserie zu Saisonbeginn und die starken Leistungen im Grunddurchgang unterstrichen die Qualität des Teams. Im Play-off fehlte letztlich nur das nötige Quäntchen Glück.
Während die Kampfmannschaft ihre Saison bereits im Februar beenden musste, sorgte der Nachwuchs erneut für positive Schlagzeilen. Rund 70 Kinder und Jugendliche zwischen fünf und 17 Jahren standen in der Saison 2025/26 bei den Junior Sharks auf dem Eis.
Und auch sportlich konnte der Nachwuchs an die Erfolge der Vorsaison anknüpfen: Sowohl die U11 als auch die U13 holten erneut den oberösterreichischen Landesmeistertitel. Damit bestätigten die Junior Sharks eindrucksvoll ihre hervorragende Nachwuchsarbeit und unterstrichen einmal mehr, dass in Gmunden auch langfristig auf die Entwicklung junger Eishockeyspielerinnen und -spieler gesetzt wird.
Die Saison 2025/26 geht damit als eine Spielzeit in die Vereinsgeschichte ein, die von einem starken Saisonstart, einer erfolgreichen Titelverteidigungskampagne, einem packenden Play-off-Krimi und neuerlichen Erfolgen im Nachwuchs geprägt war.
Auch wenn der Traum von der neuerlichen Meisterschaft im Viertelfinale endete, bleibt eines bestehen: Die Sharks blicken mit Stolz auf eine weitere intensive Saison zurück.
Die Saison ist zu Ende – und wir gehen in die wohlverdiente Sommerpause.
Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um Danke zu sagen: Ein großes Dankeschön an unsere Sponsoren, Fans, Helfer sowie an die Stadtgemeinde Gmunden für die großartige Unterstützung in der vergangenen Saison.
Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen!
Doch nach der Saison ist vor der Saison: Wir blicken bereits voller Vorfreude auf die kommende Saison 2026/27 und sind gespannt, was uns im Haifischbecken erwartet.
Die Nachwuchsabteilung der Traunsee Sharks Gmunden darf sich erneut über einen beeindruckenden Doppelerfolg freuen: Wie bereits im Vorjahr holten sowohl die U13 als auch die U11 den Titel des oberösterreichischen Landesmeisters und krönten damit eine herausragende Saison.
Gerade im Nachwuchs wird der Grundstein für die Zukunft eines Vereins gelegt – so auch beim traditionsreichen Eishockeyklub aus Gmunden. „Ein großartiger Teamerfolg! Unsere Spielerinnen und Spieler haben über die gesamte Saison hart gearbeitet und sich diesen Erfolg mehr als verdient. Wir sind stolz auf die Entwicklung der Teams“, betonen die Nachwuchsverantwortlichen der Sharks. Ein besonderer Dank gilt auch den Trainerinnen und Trainern, den engagierten Eltern sowie allen helfenden Händen im Hintergrund. Ihr Einsatz, ihre Zeit und ihre Begeisterung machen solche Nachwuchserfolge erst möglich.
U11 gewinnt hochspannendes Finale
Die U11 der Sharks sorgte im Finalturnier für echte Spannung. Nach einem souveränen 8:2-Halbfinalsieg gegen die Spielgemeinschaft der Icecats Linz und der Steyr Panthers trafen die jungen Haie im Endspiel auf die Spielgemeinschaft der Vöcklabrucker Voralpenkings und Oilers Salzburg.
Die Gmundner starteten stark und gingen rasch mit 2:0 in Führung. Doch die Gegner kämpften sich zurück und hielten die Partie bis in die Schlussminute offen. Erst kurz vor dem Ende konnten die Sharks den entscheidenden Treffer zum knappen 6:5-Sieg erzielen und damit ihren Landesmeistertitel erfolgreich verteidigen.
U13 triumphiert im Finale
Auch die U13 bestätigte ihre starke Saisonleistung eindrucksvoll. Im Finale gegen den EC Wels dominierten die jungen Sharks von Beginn an und ließen keinen Zweifel am Titelgewinn aufkommen. Mit hohem Tempo, sehenswertem Kombinationsspiel und großer Spielfreude setzten sich die Gmundner schließlich deutlich mit 10:0 durch.
Die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer im Haifischbecken Gmunden zeigten sich begeistert von der spielerischen Überlegenheit der Mannschaft und feierten die jungen Landesmeister gebührend.
Emotionale Siegerehrung
Den würdigen Abschluss des erfolgreichen Turniers bildete die feierliche Siegerehrung, die vom Oberösterreichischer Eishockeyverband mit Präsident Christian Ladberg durchgeführt wurde. Auch Gmundens Bürgermeister Stefan Krapf ließ es sich nicht nehmen, den Mannschaften persönlich zu gratulieren. Er betonte die große Bedeutung der engagierten Nachwuchsarbeit und zeigte sich erfreut über die sportlichen Erfolge der jungen Gmundner Eishockeytalente.
Für die Spielerinnen und Spieler sowie ihre Familien und Freunde war die Siegerehrung ein emotionaler Höhepunkt und ein würdiger Abschluss einer großartigen Saison.
Sommerpause – und Vorfreude auf die nächste Saison
Nun geht es für die Nachwuchsteams in die wohlverdiente Sommerpause. Doch lange dauert es nicht, bis wieder Eishockey gespielt wird: Bereits im Juli und August stehen die Nachwuchsteams der Traunsee Sharks Gmunden wieder auf dem Eis.
Der Verein freut sich jederzeit über neue Talente, die den Weg zum Eishockeysport finden möchten. Alle Informationen zu Teams, Ansprechpartnern und Berichten der vergangenen Saison finden Interessierte auf der Vereinswebsite.
Für die CAM4DENT Sharks Gmunden ist die Saison 2025/26 beendet. Nach der knappen 3:4-Overtime-Niederlage in der heimischen Muki Eisarena mussten sich die Titelverteidiger auch auswärts in der Eisarena Kufstein geschlagen geben. Mit 4:3 nach Shoot-out entschied der HC Kufstein die Best-of-Three-Viertelfinalserie mit 2:0 für sich.
Damit müssen die Sharks ihre Hoffnungen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung frühzeitig begraben. Zwei hauchdünne Niederlagen besiegelten das 0:2 in der Serie – und somit auch das Saisonende für die Gmundner Haie. Was bleibt, ist große Enttäuschung – aber auch Stolz auf eine Mannschaft, die bis zur letzten Sekunde alles investierte.
Spiel 1 – 07.02: Intensives Duell und bitteres Overtime-Ende
Bereits das erste Play-off-Spiel in der heimischen Muki Eisarena ließ erahnen, wie eng diese Serie werden würde. Vor stimmungsvoller Kulisse entwickelte sich ein intensives Duell auf Augenhöhe. Die Sharks präsentierten sich von Beginn an mutig, aggressiv im Forechecking und zielstrebig im Abschluss. Zweimal gingen sie in Führung, zweimal schlug Kufstein zurück.
Neun Minuten vor dem Ende gelang den Tirolern der 3:3-Ausgleich – die Partie musste in die Overtime. Dort folgte der bittere Moment aus Sicht der Sharks: Nach nur 50 Sekunden erzielte Kufstein den entscheidenden Treffer zum 4:3. Trotz einer starken Leistung standen die Gmundner mit leeren Händen da und gerieten in der Serie mit 0:1 in Rückstand.
Spiel 2 – 14.02: Traumstart – Play-off-Krimi bis ins Shoot-out
Im zweiten Viertelfinalspiel in der Eisarena Kufstein – vor 1.078 Zuschauern, darunter zahlreiche mitgereiste Fans aus der Traunseestadt – erwischten die Sharks einen perfekten Start.
Bereits in der 3. Spielminute brachte Moritz Neurauter sein Team nach Vorarbeit von Marc-Andre Dorion und Fabian Richter mit 0:1 in Führung. Die Gmundner blieben tonangebend, kombinierten schnell und präzise – und legten in der 10. Minute nach: Hubert Berger traf nach Zuspiel von Elias Koller und Dorion zum 0:2.
Doch Kufstein bewies Moral. Stefan Reiter verkürzte wenig später auf 1:2, ehe Aleksi Airaksinen in der 20. Minute zum 2:2-Ausgleich traf. Beide Torhüter – Tobias Windhofer auf Seiten der Sharks und Thomas Pfarrmaier bei Kufstein – zeigten starke Leistungen und verhinderten weitere Treffer im ersten Drittel.
Wie schon im ersten Duell entwickelte sich auch das zweite Viertelfinalspiel zu einem echten Play-off-Krimi.
Das zweite Drittel war geprägt von hoher Intensität, kompromisslosen Zweikämpfen und zahlreichen Chancen auf beiden Seiten. Doch sowohl Windhofer als auch Pfarrmaier hielten ihre Teams mit starken Paraden im Spiel. Nach 40 Minuten stand es weiterhin 2:2 – die Spannung war greifbar.
Zu Beginn des Schlussabschnitts gingen die Hausherren erstmals in Führung: Stefan Reiter erzielte in der 42. Minute seinen zweiten Treffer zum 3:2. Für die Sharks war nun klar – sie mussten noch einmal alles nach vorne werfen.
In der 53. Minute, im Powerplay, setzte Dominik Stöttner energisch nach, Moritz Neurauter verlängerte clever, Jonas Kail übernahm und traf zum viel umjubelten 3:3-Ausgleich. Die Partie war erneut völlig offen.
Nach 60 Minuten stand es 3:3 – es ging in die Overtime. Trotz hochkarätiger Chancen auf beiden Seiten blieb die Verlängerung torlos.
Was folgte, war ein Shoot-out, das selbst routinierte Eishockey-Fans selten erleben: Insgesamt 30 Penaltys wurden ausgeführt. Spieler für Spieler traten an, Torhüter gegen Schützen – ein Nervenduell auf höchstem Niveau.
Schließlich verwandelte Clemens Paulweber den entscheidenden Versuch zum 4:3-Sieg für den HC Kufstein. Großer Jubel bei den Tirolern, tiefe Enttäuschung bei den Sharks. Mit dem 2:0-Seriensieg zog Kufstein ins Halbfinale ein – für Gmunden war die Saison beendet.
Stolz trotz bitterem Ausscheiden
Die Enttäuschung bei den Sharks ist verständlicherweise riesig. Dennoch überwiegt bei genauer Betrachtung auch der Stolz auf eine leidenschaftliche Leistung.
Head Coach Gregor Baumgartner fand nach dem Spiel klare Worte:
„Wir haben in beiden Spielen alles investiert. Im Play-off entscheiden Nuancen – und diesmal waren sie nicht auf unserer Seite. Die Mannschaft hat Charakter gezeigt, darauf können wir aufbauen.“
Auch im Verein ist man sich bewusst, dass Kleinigkeiten den Unterschied ausmachten. Beide Partien hätten ebenso zugunsten der Gmundner kippen können. Einsatz, Kampfgeist und Teamzusammenhalt stimmten – am Ende fehlte das Quäntchen Glück.
Obmann Günter Kail ergänzt:
„Sicher ist die Enttäuschung über das Ausscheiden groß, aber unsere Sharks haben wirklich alles gegeben und in beiden Play-off-Partien einen ebenbürtigen Gegner abgegeben. Diesmal war das Glück nicht auf unserer Seite. Es schmerzt, wir wollten unbedingt mehr und länger im Rennen bleiben. Gratulation an den HC Kufstein und auch an mein Team samt Trainer Gregor Baumgartner. Jetzt heißt es nach vorne denken und gleich mit der Planung der nächsten Saison beginnen.
Es gibt viel Arbeit für das gesamte Cam4DentSharks Team. Ich möchte mich bei allen – von Betreuern und Helfern über Sponsoren, Fans bis hin zum Vorstand – ganz herzlich bedanken.“
Blick nach vorne
Für die CAM4DENT Sharks Gmunden endet damit eine intensive, emotionale und kämpferische Saison früher als erhofft. Doch die gezeigten Leistungen in den Play-offs haben bewiesen, dass die Mannschaft auf höchstem Niveau mithalten kann.
Nun gilt es, die Serie sorgfältig zu analysieren, Kräfte zu sammeln und die Planungen für die kommende Spielzeit aufzunehmen.
Der Grundstein ist gelegt – mit Charakter, Leidenschaft und einer Mannschaft, die niemals aufgibt.
Bericht und Bilder: Peter SOMMER FOTOPRESS / Administrator
Am Samstag steht für die CAM4DENT Sharks Gmunden das nächste große Playoff-Kapitel an. Im Viertelfinale treffen die amtierenden Meister auswärts in der Eisarena Kufstein auf den HC Kufstein. Nach der knappen 3:4-Overtime-Niederlage in der Muki Eisarena, führen die Tiroler in der Best-of-Three-Serie mit 1:0 – für die Sharks heißt es daher: alles auf Ausgleich!
Die Auftaktpartie hielt, was ein Playoff-Duell verspricht. Zweimal gingen die Gastgeber in Führung, zweimal kämpften sich die Kufsteiner zurück. Markus Prock brachte die Dragons im Schlussdrittel erstmals in Front, doch unsere Sharks zeigten einmal mehr Moral: Rund neun Minuten vor dem Ende stellte Paul Pirklbauer auf 3:3 und erzwang die Overtime. Dort entschied Kufstein die Partie nach nur 50 Sekunden für sich.
Trotz der Niederlage stimmte die Leistung – Einsatz, Intensität und Leidenschaft waren auf beiden Seiten spürbar. Nun gilt es, in Kufstein die entscheidenden Details noch konsequenter umzusetzen.
Head Coach Gregor Baumgartner zeigt sich kämpferisch: „Wir haben grundsätzlich ein gutes Spiel abgeliefert. Wie im Playoff üblich, entscheiden Kleinigkeiten – und die gilt es am Samstag noch besser und konsequenter umzusetzen. Wenn uns das gelingt, ist alles möglich!“
Die Sharks wissen um die Herausforderung in der Eisarena Kufstein, aber auch um ihre Qualitäten als Titelverteidiger. Mit der richtigen Einstellung, Disziplin und Playoff-Härte wollen die Gmundner die Serie zurück an den Traunsee holen und ein alles entscheidendes Spiel erzwingen.